Gastbeitrag – Warums auf oan Schwoazn an nimma drauf o kimmt

Veröffentlicht von Denis Domínguez am

ACHTUNG -SATIRE ! ! !

… oder
“Warum sich ein Kubaner in Bayern gar nicht umgewöhnen muss.”

Kuba und Bayern haben etwas gemeinsam. Es gibt vorwiegend Schwarze. Ja mei, des klingt jetzt für manchen vielleicht etwas schleierhaft in der ersten Bauchanalyse, aber es ist halt so, da kann man auch nix ändern. Ist aber auch nicht weiter schlimm.

Politisch gesehen ist den beiden Völkern ja auch ein gewisser Hang zu monotheistischen Regierungsformen nicht abzusprechen. Selbst in den Landesfahnen spiegelt sich eine gewisse Ähnlichkeit, Blau und Weiß, gestreift und gerautet.

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Sprachlich gesehen untermauern die Musiker der „CUBA-BOARISCHEN“ eindrucksvoll die Verwandtschaft der beiden Völker. Der Beweis liegt ja schon in den Umlauten und dem interimistischen Verschlucken von Wortsilben.

Die Kuba-Boarischen

Die Lebensfreude beider Völker definiert sich nun ja auch in Tänzen, Musik und Genussmitteln. Auch hier kann der literarisch-historisch sattelfeste Hobby-Historiker enorme Ähnlichkeiten feststellen. Was für den Kubaner der Chachacha ist dem Bayern sei Landler, dem Bayern sein Schuhplattler dem Kubaner der Mambo. Nicht umsonst kommt der Mambo Nr. 5 ja auch von einem waschechten Münchner.

Lou Bega - Mambo Nr 5

Auch in Sachen Genussmittel und deren Verzehr können die gemeinsamen kulturhistorischen Wurzeln nicht verleugnet werden. Der Cuba Libre ist praktisch der Obstler der Karibik! Was der Kubaner raucht, das schnupft der Bayer.

Kuba und Bayern gemeinsam

Ois, als Bayer in Kuba und umdrada ist es also zumindest vom feeling jetzt kein echtes Problem sich einzuleben.

Kubanerin tanzt

1511 wurde Kuba im Auftrag König Ferdinands erobert.

1868 Unabhängigkeitskriege in Kuba. In Bayern war die Welt da noch in Ordnung, Ludwig II. Heute ist Kuba unabhängig und Bayern kämpft gefühlt seit 1918 für die Selbstständigkeit.

Cubaboarisch…das geht sogar in einem Wort. Man verwende hier zu Übungszwecken bitte einmal den Terminus: Boarischberlinerisch….ernsthaft betrachtet geht uns das doch brutal schwer über die Lippen.

Auch geografisch fühlen wir Bayern uns doch auf einer Insel oder nicht? Abgesehen davon ist Cuba die größte der Antilleninseln und Bayern die beste Insel im europäischen Singsang der Belanglosigkeiten.

Gastbeitrag von Christian Schulz

CHRISTIAN SCHULZ lebt seit über 20 Jahren seine Leidenschaft:
Marketing. Er war in verschiedenen Firmen und Branchen verantwortlich tätig und studierte unter anderem Dialogmarketing. Heute ist der netzwerkende Oberbayer Marketingverantwortlicher bei einem Logistikunternehmen.


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